Einstellung von Lehrpersonal in öffentlichen Schulen geplant Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand Ende Oktober 2016 während einer Protestkundgebung von Lehrern. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand Ende Oktober 2016 während einer Protestkundgebung von Lehrern.

Das Bildungsministerium will in den Jahren zwischen 2018 bis 2020 zahlreiche neue Lehrer einstellen. Beschäftigt werden sollen diese überwiegend in den siebten bis zwölften Schulklassen (Gymnasien und Lyzeen). Sie sollen einen unbefristeten Beamtenstatus erhalten. Unklar ist noch, ob sie auf der Basis der Prüfungen des Obersten Rates für Personalauswahl des Öffentlichen Dienstes (ASEP) ihren Posten erhalten oder ob vor allem die Erfahrung eine Rolle spielen wird, die stellvertretende Lehrkräfte bereits in öffentlichen Schulen sammeln konnten.

Die letzte Verbeamtungswelle für Lehrer war im Jahr 2009 erfolgt. Seither wurden zahlreiche Lehrstellen abgeschafft, u. a. durch Zusammenlegungen von Schulen oder durch die Erhöhung der Schüleranzahl pro Klasse. Nach wie vor gilt für den öffentlichen Dienst in Griechenland das Verhältnis: eine Einstellung auf vier Pensionierungen bzw. Entlassungen. Unklar ist, wie die geplante Verbeamtungswelle seitens der internationalen Geldgeber aufgenommen werden wird. Die Opposition sieht hinter diesen Plänen der Regierung Anzeichen dafür, dass es zu einem vorverlegten Urnengang kommen dürfte – was von der Regierung dementiert wird. (Griechenland Zeitung / eh)  

 

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