„Grexit“-Gerüchte bekommen neue Nahrung

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„Grexit“-Gerüchte bekommen neue Nahrung

Der Anwärter für das Amt des US-Botschafters in der EU Ted Malloch hat sich in einem Interview gegenüber Bloomberg für einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone ausgesprochen. Er erklärte, dass sich Athen seit Jahren in einer Art Stillstand befände. Dieses Problem habe man bisher nicht lösen können. Auf die darauffolgende Frage, ob Griechenland die Eurozone verlassen sollte, antwortete der Unternehmer, Ökonom und Autor, dass er natürlich nicht für das griechisch Volk sprechen könne. Aus dem Blickwinkel eines Wirtschaftswissenschaftlers gäbe es allerdings „wichtige Gründe, damit Griechenland den Euro verlässt“.    


Jüngste Äußerungen des neuen US-Präsident Donald Trump wurden von einigen ebenfalls als Signal in diese Richtung verstanden. Trump hatte während eines Treffens mit der Premierministerin des Vereinigten Königreichs Theresa May den bevorstehenden Austritt ihres Landes aus der EU („Brexit“) gelobt.
Heute Abend (Mo., 6.2.) wird der Internationale Währungsfonds über seine künftige Rolle in der Griechenland Krise entscheiden. Dabei dürfte zum ersten Mal auch die offizielle Haltung der Regierung Trump über Griechenland bekannt werden. (Griechenland Zeitung / eh, Archivfoto: © Eurokinissi)

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