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Tragischer Verkehrsunfall forderte vier Todesopfer

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand an der Stelle, wo sich der tragische Unfall ereignet hatte. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand an der Stelle, wo sich der tragische Unfall ereignet hatte.

Am Sonntag hat sich auf einem Parkplatz an der Nationalstraße zwischen Athen und Lamia in der Nähe von Theben ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein Porsche ist mit annähernd 200 Stundenkilometer in einen Parkplatz gerast. Er prallte auf einen dort geparkten Pkw, in dem sich eine 33jährige Frau und ihr 3jähriger Sohn befanden.

Sowohl Mutter und Sohn als auch die beiden 23jährigen Insassen des Porsche kamen ums Leben. Beim Unfallverursacher handelt es sich um den Sohn eines bekannten griechischen Unternehmers. Nach Ansicht der Ermittler hatte er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, möglicherweise durch einen geplatzten Reifen. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen die Reifen 11 Jahr alt gewesen sein. In Hellas beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen maximal 130 Stundenkilometer.
Nach diesem tragischen Vorfall wird in Griechenland das Thema der Verkehrssicherheit heftig diskutiert. Der bekannte griechische Rennfahrer Tassos Markouizos – auch als „Iaveris“ bekannt – wies gegenüber Medien darauf hin, dass im letzten Jahr etwa 1.800 Menschen in Griechenland durch Verkehrsunfälle ihr Leben verloren haben. Weitere 5.000 Personen seien zu Invaliden geworden. Die meisten seien unter 30 Jahre alt. Der frühere Rennfahrer sprach von einem „Genozid“. Grund solcher Unfälle seien „fehlende Bildung“ und „fehlender gegenseitiger Respekt“.
Unterdessen wurde bekannt, dass an diesem verlängerten Wochenende, das mit dem Rosenmontag (Kathara Deftera) abschloss, im ganzen Land 12 Menschen durch Autounfälle ums Leben gekommen sind; doppelt so viele wie voriges Jahr. Zudem gab es 8 Schwerverletzte; 127 Personen wurden leicht verletzt. 130.617 Pkw’s haben zum Anlass des verlängerten Wochenendes die Nationalstraße zwischen Athen und Lamia benutzt. 156.956 wurden auf der Nationalstraße zwischen Athen und Korinth elektronisch erfasst. (Griechenland Zeitung / eh)



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