Neuer deutscher Botschafter in Athen akkreditiert

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Neuer deutscher Botschafter in Athen akkreditiert

Am Donnerstag (20. Juli) hat der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Hellenischen Republik, Jens Plötner, offiziell sein neues Amt in der griechischen Hauptstadt übernommen. Vorangegangen war eine feierliche Akkreditierungs-Zeremonie im Amtssitz von Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos (s. Foto).


In seinem Grußwort, das auf der Internetseite der Deutschen Botschaft (www.griechenland.diplo.de) gepostet wurde, sprach der Botschafter ein heikles Themen an: Die Zeit der deutschen Besatzung in Griechenland während des II. Weltkrieges. Diese habe „unendliches Leid und Zerstörung über die Menschen und das Land gebracht“ gebracht. Botschafter Plötner erklärt in seinem Grußwort, dass sich Deutschland zu seiner Verantwortung bekenne. Er erinnerte auch daran, dass der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck die Angehörigen und Nachfahren der Opfer deutscher Gräueltaten bei seinem Staatsbesuch 2014 um Verzeihung gebeten hatte.
Ein zweites Thema, dass der neue Botschafter ansprach, ist die extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland; im Januar lag sie Eurostat zufolge bei den unter 25jährigen bei 48 %.
Botschafter Plötner beschrieb die Junge Generation in Griechenland mit folgenden Worten: „In aller Regel außergewöhnlich gut ausgebildet und hoch motiviert.“ Deutschland werde Griechenland unterstützen, um „dieses Potential noch besser zu nutzen und in konkrete Arbeitsmarktchancen umzuwandeln“.
Jens Plötner, Jg. 1967, war in den Jahren 2008 bis 2009 Sprecher des Auswärtigen Amtes; 2009-2012 Deutscher Botschafter in Sri Lanka; 2012 bis 2013 Deutscher Botschafter in Tunesien; 2014 bis 2017 Leiter des Büros des Außenministers Dr. Steinmeier, Leiter Leitungsstab.
(Griechenland Zeitung/eh)

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