Pensionäre protestieren gegen weitere Rentenkürzungen Tagesthema

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Unsere Fotos (© Eurokinissi) zeigen protestierende Rentner vor dem Gebäude des Staatsrates in Athen, des obersten griechischen Verwaltungsgerichtes. Unsere Fotos (© Eurokinissi) zeigen protestierende Rentner vor dem Gebäude des Staatsrates in Athen, des obersten griechischen Verwaltungsgerichtes.

Vor dem Staatsrat in der Panepistimiou Straße im Athener Zentrum hat am heutigen Freitag (6.10.) das Vereinigte Rentnernetzwerk eine Kundgebung durchgeführt. Daran beteiligen sich auch andere Verbände von Pensionären u. a. jene der Athener Nahverkehrsmittel OASA und der Telekommunikationsgesellschaft OTE.


Hintergrund ist, dass heute im Staatsrat 23 Berufungsfälle erörtert werden, die sich gegen das neue Gesetz bezüglich der staatlichen Renten- und Sozialversicherung richten. Berufung eingereicht haben u. a. der Athener Rechtsanwaltsverein, die Panhellenische Vereinigung der Ärzte sowie die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY.  
Vor allem aber richtet sich der Protest gegen weitere Rentenkürzungen. Wie das Rentnernetzwerk mitteilt, müssen 1,2 Millionen Pensionisten mit einer Hauptrente von unter 500 Euro auskommen. Durch das neue Gesetz würden diese noch weiter in den Keller gefahren. Vor allem Zusatz- und Witwenrenten würden durch dieses Gesetz stark beschnitten. Die Rentnervereinigung erklärt, dass durch dieses Gesetz bereits Renten ab 195,90 Euro für Niedrigverdiener vorgesehen sind. Bei einer 20-jährigen Beitragszahlung liegt die nationale Mindestrente bei 384 Euro und bei einer Beitragszeit von 15 Jahren bei 345 Euro. (Griechenland Zeitung / eh)

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