Mit Giftstaub? Griechische Universitäten empfangen dubiose Briefe aus Indien

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Unser Foto (© Eurokinissi) ist vor dem Postamt von Korfu entstanden. Den Angestellten ist hier ein Brief aufgefallen, der dubiosen Staub beinhaltet. Adressiert war er an die Universität Korfu. Unser Foto (© Eurokinissi) ist vor dem Postamt von Korfu entstanden. Den Angestellten ist hier ein Brief aufgefallen, der dubiosen Staub beinhaltet. Adressiert war er an die Universität Korfu.

Eine Reihe dubioser Briefe aus Indien haben Universitäten in ganz Griechenland erreicht bzw. wurden an deren Rektoren adressiert.


Mittwochnacht haben Angestellte der Universität von Mytilini auf der Insel Lesbos einen dieser Briefe geöffnet. Beinhaltet war eine Art Staub. Dieser hat bei den Betroffenen zu Entzündungen im Mund- und Nasenraum geführt. Sieben Personen wurden im Krankenhaus behandelt und mussten aus vorbeugenden Gründen dort übernachten. Sie befinden sich derzeit in einem guten gesundheitlichen Zustand. Das Gebäude bleibt bis auf weiteres geschlossen. Gesendet wurde der Brief an die Rektorin.
Ähnliche Briefe erreichten am Donnerstag auch Universitäten in der mittegriechischen Stadt Volos, Korfu sowie Athen. Auch der Rektor der Universität Kreta empfing am Mittwoch Post aus Indien. Weil lediglich Flugblätter über den Islam beinhaltet gewesen seien, habe man den Umschlag samt Inhalt entsorgt. Etwaiger dubioser Staub sei niemandem aufgefallen. Auch hier schaltete sich die Polizei in die Ermittlungen ein. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

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