Abstimmung zur FYROM-Namensfrage am Donnerstag im Parlament Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) ist am Sonntag vor dem Parlament in Athen entstanden. Zu diesem Zeitpunkt fand eine Demonstration gegen die eingeleitete Lösung der Namensfrage der FYROM statt. Daran haben sich u. a. auch Priester und Nonnen aus Klöstern Nordgriechenlands beteiligt, vor allem aus den Regionen Zentralmakedonien sowie Makedonien und Thrakien. Unser Foto (© Eurokinissi) ist am Sonntag vor dem Parlament in Athen entstanden. Zu diesem Zeitpunkt fand eine Demonstration gegen die eingeleitete Lösung der Namensfrage der FYROM statt. Daran haben sich u. a. auch Priester und Nonnen aus Klöstern Nordgriechenlands beteiligt, vor allem aus den Regionen Zentralmakedonien sowie Makedonien und Thrakien.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag soll der Namen für die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) ein für alle Mal festgeschrieben werden. Dann wollen die 300 Vertreter des griechischen Parlaments entscheiden, ob sich das nördliche Nachbarland „Republik Nord-Mazedonien“ nennen darf.


Zunächst debattiert am Montag und Dienstag das Komitee für außenpolitische Angelegenheit des griechischen Parlaments in dieser Sache. Mittwoch und Donnerstag kommt das Thema in die Vollversammlung.
Für die Lösung plädieren die Regierungspartei Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA), einige Abtrünnige seines früheren Juniorpartners ANEL, sowie zwei Parlamentarier der liberalen „To Potami“. Somit dürfte Ministerpräsident Alexis Tsipras (SYRIZA) über 151 bis 153 Parlamentarier auf seiner Seite haben, die für den Namen „Republik Nord-Mazedonien“ stimmen wollen.
Die anderen Oppositionsparteien stellen sich geschlossen gegen diese Namenslösung. Erwartungsgemäß wird es vor der Abstimmung eine angeheizte Debatte in der Volksvertretung geben. (Griechenland Zeitung / eh)

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