Reduzierte Dienstzeit für Wehrpflichtige aus kinderreichen Familien Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den stellvertretenden Verteidigungsminister Panagiotis Rigas. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den stellvertretenden Verteidigungsminister Panagiotis Rigas.

Die Dienstzeit für Wehrpflichtige aus kinderreichen Familien wird reduziert. Dies hat der stellvertretende Verteidigungsminister Panagiotis Rigas in einem Radiointerview bekannt gegeben.

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Derzeit bereite man eine entsprechende Gesetzesnovelle vor. Demnach werden Wehrpflichtige, die aus Familien mit mehr als fünf Kindern stammen, nur mehr sechs Monate zum Militär einberufen. Junge Männer aus Familien mit drei oder vier Kindern werden wie bisher acht Monate ihren Wehrdienst ableisten müssen. Allerdings gilt dies künftig für alle Söhne aus diesen Familien und nicht mehr nur für den Ältesten.

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Veränderungen gibt es auch beim alternativen Wehrdienst. Hier soll es Anpassungen an die EU-Standards geben: Von bisher 15 Monaten auf zwölf, was der Zeit des normalen Grundwehrdienstes entspricht. Rigas erläuterte zudem, dass es auch Anpassungen für junge Männer geben soll, die im Ausland leben – und die etwa aus Gründen des Studiums – ihren Wehrdienst nicht ableisten konnten. Letztere wurden bisher in vielen Fällen als Wehrdienstverweigerer behandelt. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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