Parlamentspräsident in Wien: Nordmazedonien, Flüchtlinge und Türkei

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Unsere Fotos (© Pressebüro des griechischen Parlaments) entstanden in Wien. Unsere Fotos (© Pressebüro des griechischen Parlaments) entstanden in Wien.

Griechenlands Parlamentspräsident Nikos Voutsis hielt sich am Montag und Dienstag (8. und 9. April) in Wien auf. Hier beteiligte er sich an der Konferenz der EU-Parlamentspräsidenten.

In seiner Rede äußerte er sich u. a. über die Lösung der Namensfrage der Republik Nordmazedonien Anfang des Jahres. Diese bezeichnete er als ein „Vorzeigebeispiel der gutnachbarschaftlichen Beziehungen“. Damit trage Griechenland zur Stabilität und zum Wohlstand im Südosten Europas bei.
Weitere Themen in seiner Rede waren die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei sowie die Flüchtlingskrise. Er drückte seinen Unmut darüber aus, dass Griechenland seitens der EU nicht genügend Unterstützung bei der Handhabung einer Flüchtlingskrise bekommen habe, die 2015 ihren Höhepunkt erreichte.

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Der Parlamentspräsident stellte fest, dass die Handhabung der Flüchtlings- und Migrationsströme entsprechend des internationalen Rechtes und des Verständnisses der Solidarität gehandhabt werden müsse. Voutsis erinnerte daran, dass Griechenland und die Bürger des Landes parallel zur „Front der Flüchtlingskrise“ mit einer akuten Finanz- und Wirtschaftskrise konfrontiert gewesen seien.
Was die griechisch-türkischen Beziehungen angeht, so betonte der Parlamentspräsident, dass Griechenland die europäische Perspektive Ankaras unterstütze. Dies sei nach Auffassung von Athen im Interesse sowohl der EU, als auch des türkischen Volkes und Griechenlands. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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