Griechenland ist betroffen: Anschläge auf Sri Lanka verurteilt

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus.

„Unsere Gedanken und Gebete gehen an die Betroffenen der Bombenattentate auf Sri Lanka.“

Damit bekundete das griechische Außenministerium nach einer Serie von mindestens acht Anschlägen am katholischen Ostersonntag auf drei Kirchen, vier Hotels und einem Wohnort auf dem Inselstaat im Indischen Ozean sein Beileid; es gab knapp 300 Tote und 500 Verletzte. Es handelt sich um Selbstmordattentate; wer dazu angestiftet hat, ist bisher noch unbekannt. 24 Personen wurden inzwischen verhaftet. Das Verteidigungsministerium sprach von einem „terroristischen Vorfall“ und von „extremistischen Gruppen“.
Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos stellte fest, dass es sich um einen Ausdruck „extremer Grausamkeit“ handle. Sowohl er als auch das griechische Volk würden solche Taten verurteilen. Ministerpräsident Alexis Tsipras verurteilte den „blinden Hass solcher terroristischer Anschläge“.
Zu Wort meldete sich auch das griechisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäus. In seiner Botschaft lehnte er jede „terroristische Aktion“ sowie jede Tat ab, die zu „Hass oder Gewalt“ führe oder davon inspiriert wurde. (Griechenland Zeitung/eh)

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