Griechenlands Staatspräsident sendet klare Botschaft an die Türkei Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos.

„Wir sind entschlossen, mit allen in Frieden zu leben und die Prinzipien und Werte unserer Kultur zu teilen.“ Diese Botschaft vermittelte Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos am Samstag auf der Kykladeinsel Delos, wo er eine Open-Air Ausstellung mit Skulpturen von Sir Antony Gormley einweihte. Die Erklärungen des Staatspräsidenten richteten sich in erster Linie an das Nachbarland Türkei. Griechenland sei fest dazu entschlossen, seine Kultur zu verteidigen, so Pavlopoulos.

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand Anfang Juni auf Delos.

Am Samstag hatte sich auch die frühere Außenministerin Dora Bakogianni (2006-2009) von der konservativen Nea Dimokratia (ND) in der Frage der griechisch-türkischen Beziehungen zu Wort gemeldet. Sie vertrat die Ansicht, dass die Probleme zwischen Griechenland und der Türkei „nicht zufällig in eine Krise“ münden dürften. Sie kritisierte, dass eine Lösung der griechisch-türkischen Beziehungen an den Rand gedrängt worden sei. Zudem rief Bakogianni in dieser Frage zur Einheit und Geschlossenheit in Griechenland auf.
Hintergrund für diese Feststellungen ist u. a. die Tatsache, dass in letzter Zeit Verletzungen des griechischen Luftraumes durch türkische Kampfjets, vor allem über der Ägäis, deutlich zugenommen haben. (Griechenland Zeitung / eh)

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