„Vision Europas“: internationale Konferenz der DGIHK in Athen

  • geschrieben von 
Das Foto (© GZ / Jonas Rogge) zeigt Athanassios Kelemis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGIHK, und den griechischen Investitions- und Entwicklungsminister Georgiadis bei der Diskussionsveranstaltung. Das Foto (© GZ / Jonas Rogge) zeigt Athanassios Kelemis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGIHK, und den griechischen Investitions- und Entwicklungsminister Georgiadis bei der Diskussionsveranstaltung.

Unter dem Titel „Vision Europas“ findet im Athener Hilton-Hotel am 19. und 20. September die „AHK-Europakonferenz der Deutschen Wirtschaft“ statt. Der Kongress wird von der „Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer“ (DGIHK) ausgerichtet und versammelt Vertreter aus Wirtschaft und Politik. In Vorträgen und Diskussionsrunden beraten die Teilnehmer über die wirtschaftliche Situation Griechenlands und die Zukunft der Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen.

Eine Kursänderung in der Wirtschaftspolitik zeigte sich auch vor Ort als zentrales Anliegen der neu gewählten Regierung der konservativen Nea Dimokratia. Zu Beginn einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Brief Griechenland: Erfolgsgeschichten & Perspektiven“ betonte der griechische Investitions- und Entwicklungsminister Adonis Georgiadis die große Bedeutung ausländischer Investoren. Diese würden maßgeblich zu einer positiven Entwicklung seines Heimatlandes beitragen. Dabei stellte er Deutschlands Rolle besonders heraus und dankte der deutschen Regierung, für „harte Entscheidungen“, die Griechenland auf den richtigen Weg gebracht hätten. Nun sei die Krise bald vorbei und Griechenland müsse zu einem attraktiven Standort für deutsche Unternehmen werden. Dafür werde seine Regierung alles Nötige tun. Unter Anderem werde man Großprojekte wie die Umwandlung des alten Elliniko-Flughafens in einen luxuriösen Freizeitpark unterstützen und Bürokratie abbauen, um ein „transparentes, schnelles und flexibles“ Geschäftsumfeld zu schaffen.

 190920 AHK Konferenz 2 SMALL
Das Foto (© GZ / Jonas Rogge) zeigt die Diskussionsveranstaltung "Brief Griechenland".

In einer anschließenden Diskussion mit deutschen und griechischen Wirtschaftsvertretern und dem Präsidenten des griechischen „Verwertungsfonds für das öffentliche Vermögen“ (HRADF) erfuhren die Pläne des Ministers größtenteils Zustimmung. Der griechische Unternehmer Christianos Hadjiminas, Vizepräsident der griechischen Unternehmervereinigung EENE, merkte an, dass auch die griechischen Unternehmen gefordert seien, wenn sie ihre Marktanteile vergrößern wollten.
Text und Fotos: Griechenland Zeitung / Jonas Rogge

Nach oben