Androulakis vermutet Erpressungsgefahr nach Abhörskandal

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Vorsitzenden der PASOK-KinAl Nikos Androulakis. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Vorsitzenden der PASOK-KinAl Nikos Androulakis.

„Die Regierung Mitsotakis ist gefährlich.“ Mit diesen Worten reagierte die Oppositionspartei PASOK-KinAl auf die Nachricht, dass ihr Parteichef Nikos Androulakis kurz vor dem innerparteilichen Urnengang und seinem Wahlsieg, der Ende 2021 erfolgte, vom Geheimdienst abgehört worden war.

Der Sozialistenchef selbst forderte eine schlüssige Erklärung, weshalb er eigentlich verwanzt worden sei. Außerdem möchte er erfahren, ob die gesammelten Informationen durch Politiker und/oder Journalisten für mögliche Erpressungsversuche benutzt werden könnten.
Erst kürzlich hatte Androulakis sein Telefon darauf testen lassen, ob es mit illegaler Software infiziert worden sein könnte. Die Untersuchungen, die von der entsprechenden Stelle des Europäischen Parlaments durchgeführt wurden, beantworteten diese Frage positiv. Daraufhin reichte der Sozialist eine Klage gegen Unbekannt beim Landeshöchstgericht, dem Areopag, ein. Das brachte den Stein ins Rollen. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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