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Regierung in der Zwickmühle – Die Wohnungsnot bedroht die politische Stabilität in Griechenland Tagesthema

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)
Unerschwingliche Immobilienpreise, explodierende Mieten: Nach Berechnungen von Eurostat müssen die Menschen in Griechenland einen größeren Teil ihres Einkommens für das Wohnen aufbringen als in jedem anderen EU-Staat.
Die positiven makroökonomischen Entwicklungen der konservativen Nea-Demokratia-Regierung scheinen im Leben der Menschen noch keine Früchte zu tragen. Denn in Griechenland herrscht Wohnungsnot. Immobilien stehen leer, Eigentum scheint immer unerreichbarer und die Mieten steigen schneller als das Einkommen. Die Ausgaben der Griechen für das Wohnen übersteigen den EU-Durchschnitt weit. Das bringt auch innenpolitische Spannungen mit sich.
Nach einer Studie der Piraeus Bank fehlen landesweit 212.000 Wohnungen. Die Ursache liegt vor allem im Einbruch der Bautätigkeit während der Krise: Entstanden im Großraum Athen zwischen 2001 und 2010 noch 304.000 neue Wohnungen, waren es von 2011 bis 2020 nur 48.600. (Griechenland Zeitung)
 
Warum es trotz Mangel so viel Leerstand gibt und wer am meisten von der Wohnungsnot ist, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Gerd Höhler in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1004), die am 14.1 erschien. Infos und Bestellungen hier .
 
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