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Griechenland verurteilt Drohnenangriff auf griechische Tanker im Schwarzmeergebiet

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Beispielfoto (© Eurokinissi) Beispielfoto (© Eurokinissi)

Die griechische Regierung hat Angriffe auf Tanker griechischer Eigentümer im Schwarzen Meer, die sich in der vorigen Woche ereigneten, verurteilt.

„Derartige Aggressionen gefährden die Sicherheit der Besatzungen und können potenziell schädliche Auswirkungen für die Umwelt haben“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme aus dem griechischen Außenministerium. Die Sprecherin des Außenministeriums, Lana Zochiou, konstatierte: Griechenland als Seefahrernation lege großen Wert auf maritime Sicherheit und bleibe dem Völkerrecht, einschließlich des Seerechts, sowie der freien Schifffahrt verpflichtet. Das Thema werde von Außenminister Jorgos Gerapetritis bei Gesprächen mit den europäischen Partnern erörtert.
Am Dienstag (13.1.) waren mindestens zwei griechische Tanker im russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk bzw. in dessen Nähe von Drohnen attackiert worden. Das berichtete u. a. die internationale Nachrichtenagentur Reuters. Es handelt sich um die „Delta Harmony“ der Delta-Reederei und die „Matilda“, die zur Reederei Thenamaris von Nikolas Martinos gehört.
Die Tanker erlitten dem Bericht zufolge nur leichte Sachschäden, es brachen Brände aus, die aber gelöscht werden konnten. Sie seien weiterhin seetüchtig. Verletzt worden sei bei dem Angriff niemand.
Nach Informationen des griechischen Schifffahrtsministeriums befanden sich unter den Besatzungsmitgliedern von einem der betroffenen Öltanker zwei Griechen. Beide seien wohlauf.
Wer hinter dem Vorfall steht, konnte offiziellen griechischen Quellen zufolge noch nicht ermittelt werden. Demnach gehören die betroffenen Schiffe nicht zur sogenannten „Schattenflotte“ Russlands. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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