Griechenland wird die Kapazität seiner Windkraftanlagen bis 2030 verdoppeln. Doch der Widerstand gegen geplante Anlagen wächst (die GZ berichtete).
Zuletzt hatte sich der Bürgermeister von Rhodos, Alexandros Koliadis, gegen die Installation von Windkraftanlagen in der Nähe von Kymisala, etwa 70 Kilometer südlich der Hauptstadt, ausgesprochen. Der Kommunalpolitiker betonte: „Es handelt sich um ein Gebiet von hohem ökologischen und kulturellen Wert mit unberührtem Wald und Abschnitten, die zum Natura-2000-Netzwerk gehören. Darüber hinaus ist Kymisala eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands mit Funden aus der mykenischen Zeit bis zur Spätantike.“ Zugleich machte Koliadis deutlich, dass er erneuerbare Energien grundsätzlich unterstützen, diese jedoch im Einklang mit dem Umweltschutz und den Interessen der lokalen Bevölkerung stehen müssten. Eine ähnliche Haltung wie auf Rhodos brachte man auch in anderen Gemeinden zum Ausdruck: U. a. auf Ikaria, auf Kreta oder in Gemeinden auf der Peloponnes und in Epirus. (Griechenland Zeitung / as)