Griechenland wurde von US-Präsident Donald Trump eingeladen, sich als Gründungsmitglied eines Friedensrates für Gaza zu beteiligen.
Das erklärte Außenminister Jorgos Gerapetritis während eines Treffens der Außenminister Griechenlands, Zyperns und Ägyptens am Wochenende in Kairo. Die Gründung eines solchen Friedensrates wurde festgelegt im Beschluss 2803 des UN-Sicherheitsrates, für den auch Griechenland seine Stimme gegeben hat.
Sein Land, so Gerapetritis, unterstütze sämtliche Vorschläge, die Frieden, Sicherheit und Stabilität fördern. – In diesem Rahmen werde man sich mit den Partnern in der EU abstimmen, „aber auch mit anderen wichtigen Freunden und Verbündeten, wie Ägypten“, fügte der Außenminister aus Athen hinzu. Gesprochen wurde während des Außenministertreffens in Kairo über die Lage im Westjordanland, im Iran, Syrien und in Gaza. Weitere Themen waren die Lage im Jemen, im Sudan, in Libyen und am Horn von Afrika
Mit Bezug auf die bereits 2014 begonnenen Drei-Länder-Treffen zwischen Griechenland, Zypern und Ägypten verwies der Gast aus Athen darauf, dass diese „ihre Dynamik und Ausdauer“ unter Beweis gestellt hätten. Zudem sei dies ein „Vorbild für ähnliche Aktivitäten in unserer Region“. Außerdem sprach er in diesem Zusammenhang von einem „Hoffnungsträger für die Zukunft“. Man
Wir setze „auf Diplomatie statt Krieg“ und fördere „Stabilität in der Region statt Chaos“. Er fügte hinzu: „Wir glauben an Zusammenarbeit und Verständnis und vermeiden Hass und Spaltung. Wir sehen das Mittelmeer nicht als eine Region, die zu Konflikten verdammt ist.“
Nicht zuletzt lobte er Ägyptens Bemühungen für Frieden im Nahen Osten. Von entscheidender Bedeutung für die Zukunft in Gaza sei eine palästinensische Souveränität: Ein reformierte und gestärkte Palästinensische Autonomiebehörde können „ein verlässlicher Partner für den Frieden“ sein. (Griechenland Zeitung / jh)