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Die Zeit nach Davos: Wie Griechenland an einer neuen Sicherheitsarchitektur arbeitet

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Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis (3. v. r.) – bzw. links hinter dem US-Präsidenten Donald Trump – beim Gaza-Friedensgipfel am 13. Oktober 2025 im ägyptischen Scharm asch-Schaich am Roten Meer (Foto: ek/Archiv) Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis (3. v. r.) – bzw. links hinter dem US-Präsidenten Donald Trump – beim Gaza-Friedensgipfel am 13. Oktober 2025 im ägyptischen Scharm asch-Schaich am Roten Meer (Foto: ek/Archiv)
Nach dem jüngsten Auftritt von Donald Trump in Davos, wo er u. a. seine Grönland-Wünsche artikulierte, versuchen Europas Regierungen, die Motive hinter der Sprunghaftigkeit des US-amerikanischen Präsidenten zu ergründen – und mahnen zugleich, angesichts eben dieser notorischen Unberechenbarkeit bestehe kein Anlass zur Entwarnung.
Besonders Griechenland muss durch seinen Konflikt mit der Türkei einen Drahtseilakt zwischen den USA und der EU meistern. Athen verfolgt die tektonischen Verschiebungen in der Weltpolitik und in der eigenen Nachbarschaft nicht tatenlos. Die Arbeiten an einer neuen, alternativen Sicherheitsarchitektur sind weit vorangeschritten; ihr Ursprung liegt lange vor Donald Trumps zweiter Vereidigung. Dazu zählen neuartige militärische Kooperationen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien ebenso wie ein für griechische Verhältnisse massives Aufrüstungsprogramm, in dem Frankreich eine Schlüsselrolle spielt. Nicht minder bedeutsam – und in der Öffentlichkeit weniger beachtet – ist die neue Qualität der militärischen Beziehungen zu Israel.
 
Warum die gegenwärtige Situation für Griechenland besonders schwer zu händeln ist und welche neuen Bündnisse das Land eingeht, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Ronald Meinardus in der aktuellen Griechenland Zeitung (GZ 1006) die am 28. Januar erschien. Infos und Bestellungen hier. 
 
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