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Griechenland erwirbt Fotos von einem Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg

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Das Denkmal zur Erinnerung an die Erschießung der 200 in Kaisariani (Foto: Eurokinissi) Das Denkmal zur Erinnerung an die Erschießung der 200 in Kaisariani (Foto: Eurokinissi)

Neue Fotos, alte Geschichte: Kürzlich konnte der griechische Staat eine Sammlung historischer Aufnahmen sichern, die das Kriegsverbrechen von Kaisariani, heute eine Vorstadt im Osten Athens, dokumentieren – die Erschießung von 200 griechischen Widerstandskämpfern am 1. Mai 1944 durch die deutsche Besatzungsmacht.

Die 262 Fotografien und begleitende Schriftstücke bieten eine eindringliche Dokumentation über den Ablauf des Massakers. Gleichzeitig mit dem Ankauf dieses Fundus von einem belgischen Händler startete auch die wissenschaftliche und Aufarbeitung dieser Fotos, bei der der in Athen tätige Historiker Dr. Valentin Schneider eine zentrale Rolle spielt. Kulturministerin Lina Mendoni betonte, dass der Umgang mit dem Fotomaterial ausschließlich in den Händen der Wissenschaft liege. Griechenland plant, die Sammlung in einem „Nationalen Fotoarchiv“ für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Infos: https://athens.fes.de/index.html (Griechenland Zeitung)

Welche Bedeutung die Bilder für die Erinnerungskultur Griechenlands und welche Debatten sie ausgelöst haben, lesen Sie in einem Beitrag von Ronald Meinardus in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1012), die am 11. März erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

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