Am Montag (23.3.) hat sich angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten der griechische Regierungsrat für Außen- und Verteidigungspolitik (KYSEA) unter dem Vorsitz von Premierminister Kyriakos Mitsotakis getroffen.
Anwesend waren u. a. auch Außenminister Jorgos Gerapetritis und Verteidigungsminister Nikos Dendias. Gebilligt wurden während der Beratung fünf Rüstungsprogramme im Umfang von fünf Milliarden Euro. Diese betreffen etwa den Aufbau eines Abwehrschirms gegen Drohnen, Luft- und ballistische Angriffe unter dem Codenamen „Schild des Achilles (Aspida tou Achillea)“, die Modernisierung von Kampfflugzeugen des Typs F-16 Block 50, die Aufrüstung von Fregatten des Typs MEKO des deutschen Herstellers ThyssenKrupp Marine Systems, Infrastrukturprojekte für Kampfjets des Typs F-35 sowie die Modernisierung der Transportflugzeuge C-27J.
Anschließend stellte Dendias fest, dass mit der Strategie „Schild des Achilles“ „eine neue Ära der Fähigkeiten der Luftverteidigung eingeleitet wird“. Dieses System beinhalte den Aufbau eines mehrschichtigen Luftverteidigungsschirms über den Inseln und der Region Evros.
Außerdem wurden die Teilnehmer der KYSEA-Sitzung über die jüngsten diplomatischen und militärischen Entwicklungen im Iran und in der Region des Nahen Ostens informiert. Zum neuen Chef der griechischen Küstenwache wurde Vizeadmiral Christos Kontorouchas ernannt. (Griechenland Zeitung / eh)