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Keine Anklage gegen Gewerkschaftschef Panagopoulos: Kritik an Zeitpunkt der Debatte

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt GSEE-Chef Jannis Panagopoulos. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt GSEE-Chef Jannis Panagopoulos.

Die Ermittlungen der Justiz gegen den Präsidenten der Dachgewerkschaft der Privatangestellten (GSEE) Jannis Panagopoulos wurden eingestellt. Vorgeworfen hatte man ihm, seine Vermögenserklärung (Póthen ésches) nicht offiziell eingereicht zu haben, wie es das Gesetz für Personen in seiner Position vorsieht.

Ebenfalls als unbegründet hätten sich Ermittlungen über ein angeblich verschwiegenes Einkommen in Höhe von 3,2 Millionen Euro herausgestellt, teilte Panagopoulos am Montag (23.3.) mit.
Seinen Darstellungen zufolge zeigt diese Entscheidung, dass keine Anhaltspunkte vorliegen, die eine weitere strafrechtliche Untersuchung rechtfertigen würden. Sein Fall werde deshalb mit einer Entscheidung des zuständigen Staatsanwaltes zu den Akten gelegt, ohne dass weitere Maßnahmen gegen ihn ergriffen werden, was von der Berufungsabteilung noch abgesegnet werden muss.
Der GSEE-Chef kritisierte, dass im Februar wochenlang über dieses Thema in der Öffentlichkeit diskutiert worden sei. Insbesondere war zum damaligen Zeitpunkt im Parlament über die Wiedereinführung der Rahmentarifverträge debattiert worden. Nach Ansicht von Panagopoulos hätte man gerade zu diesem Zeitpunkt „ein starke GSEE“ bitter nötig gehabt. Er vertrat die Ansicht, dass diese Koinzidenz berechtigte als auch ernsthafte Fragen“ aufwerfe.
Ziel der GSEE sei „die Stärkung der Kollektivverhandlungen, die Wiederherstellung der Rechte der Beschäftigten und der Erhalt einer starken, unabhängigen Gewerkschaftsbewegung“, erklärte Panagopoulos. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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