Rund neun von zehn Griechen fürchten, dass der Krieg im Iran Auswirkungen auf die Wirtschaft Griechenlands haben könnte. Die Mehrheit sorgt sich zudem um die Sicherheit des Landes. Gleichzeitig wird die militärische Unterstützung Zyperns positiv bewertet, besonders von den über 60-Jährigen mit lebendiger Erinnerung an die Invasion im Jahre 1974.
Mehr als neun von zehn Griechen (93 %) sind besorgt, dass der Krieg im Iran Auswirkungen auf die Wirtschaft Griechenlands haben könnte. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Metron Analysis hervor, die in der Sonntagsausgabe der Zeitung To Vima veröffentlicht wurde. Etwas mehr als sieben von zehn (72 %) zeigen sich über die Sicherheit des Landes besorgt. Dies hängt vor allem mit der geographischen Lage Griechenlands zusammen, die sich in der Nähe des Nahen Ostens befindet. Sechs von zehn (62 %) der Befragten fürchten zudem eine mögliche Teilnahme Griechenlands an dem Krieg. Dennoch bewerten 80 % die Tatsache positiv, dass Griechenland militärische Verteidigungsunterstützung nach Zypern gesandt hat, nachdem ein britischer Militärstützpunkt dort von einer Drohne iranischer Bauart angegriffen worden war. Besonders positiv bewertet wurde, dass auch andere Länder wie Frankreich und Spanien diesem Vorbild folgten. Besonders deutlich ist diese Einschätzung vor allem bei der Generation der über 60-jährigen Griechen, für die das Trauma der türkischen Invasion auf Zypern 1974 noch lebendig ist.
Weiterhin vertreten 71 % der Befragten die Meinung, dass es zu einem Waffenstillstand kommen solle. 86 % bewerten die Politik von US-Präsident Donald Trump negativ, nur 10 % empfinden diese als positiv.
Durchgeführt wurde die Umfrage zwischen dem 11. und dem 17. März. Befragt wurden 1.311 Personen im Alter von 17 Jahren und älter. (Griechenland Zeitung / eh)