Anlässlich des diesjährigen Maifeiertages verwies Premierminister Kyriakos Mitsotakis in den sozialen Medien darauf, dass der Mindestlohn seit 2019 von 650 auf 920 Euro brutto gestiegen sei.
Zudem seien seither 550.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Sozialversicherung Anna Efthymiou beschrieb den 1. Mai als einen Tag der Erinnerung. Dabei hob sie hervor, dass „Fortschritte in der Arbeitswelt durch die Stärkung des sozialen Dialogs sowie durch politische Maßnahmen erreicht werden, die die Rechte der Arbeitnehmer schützen“.Oppositionschef Nikos Androulakis von der sozialistischen PASOK stellte fest, dass der 1. Mai „als Tag des Kampfes, der Solidarität und Verantwortung“ zu verstehen sei. Der Vorsitzende des Bündnisses der Radikalen Linken (SYRIZA) Sokratis Famellos kommentierte: „Die Arbeitnehmer können ein Leben mit unsicherer, schlecht bezahlter Arbeit und steigenden Lebenshaltungskosten nicht mehr ertragen.“ (Griechenland Zeitung / eh)