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Patriarch Bartholomaios zu Besuch in Athen – Appelle zu Frieden und Umweltschutz Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während der Ankunft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. in Athen; sein Amtssitz befindet sich im Stadtteil Phanar in Istanbul. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während der Ankunft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. in Athen; sein Amtssitz befindet sich im Stadtteil Phanar in Istanbul.

In Zeiten internationaler Krisen ruft Patriarch Bartholomäus in Athen zu Frieden und Umdenken auf. Im Zentrum seines Besuchs steht eine vielbeachtete Rede im Parlament. Dort setzte er sich für Frieden, Umweltschutz und der Wahrung der Menschenwürde ein.

Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I. hält sich derzeit zu einem mehrtägigen Besuch in Griechenland auf.

Frieden und Umweltschutz
Höhepunkt des Besuchs war eine Rede am Dienstag (5.5.) in einer Sondersitzung des Parlaments – erstmals seit 1999. Auf Einladung von Parlamentspräsident Nikitas Kaklamanis führte Bartholomäus vor hochrangigen Vertretern, darunter Staatspräsident Konstantinos Tasoulas, interessante Gedanken aus. Er betonte die Verbindung von griechischem Erbe und christlicher Tradition sowie die Bedeutung von Menschenwürde, sozialer Gerechtigkeit und Frieden. Zugleich warnte er vor der Abwertung geistiger Werte und forderte einen respektvollen Umgang mit Mensch und Umwelt sowie einen Übergang zu einer nachhaltigen, „ökologischen“ Wirtschaft. Angesichts internationaler Krisen hob er die Bedeutung des interreligiösen Dialogs hervor. Im Anschluss wurde ihm das Goldene Ehrenabzeichen des Parlaments verliehen.

Engagement im Umweltschutz
Bereits am Vortag war der Patriarch in Athen eingetroffen und hatte unter anderem Erzbischof Hieronymos getroffen. Zudem wurde er von Athens Bürgermeister Charis Doukas im Rathaus empfangen und für sein Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet.
In den kommenden Tagen sind weitere Termine vorgesehen, darunter eine Veranstaltung zu Ehren des Patriarchats sowie Besuche in Bildungseinrichtungen und Auszeichnungen für sein humanitäres Wirken. (Griechenland Zeitung / eh)


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