In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (30.6/1.7.) ereigneten sich zwischen 4.18 und 4.35 Uhr in der nordgriechischen Metropole Thessaloniki drei Explosionen durch selbstgebaute Sprengsätze.
Mindestens fünf Personen wurden dabei verletzt; eine Frau wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt. Die Einheit der Antiterrorspezialisten der griechischen Polizei hat die Aufklärung des Vorfalls übernommen.
Die Sprengsätze waren mit Gaskartuschen konstruiert und wurden am Eingang von Wohnhäusern platziert. Ersten Erkenntnissen zufolge wohnten dort Personen, die dem Umfeld von Mitgliedern der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) zuzuordnen sind. Es entstanden Sachschäden an Fassaden sowie an dort geparkten Pkw.
Mitglieder der ND verurteilten die Anschläge und erklärten in den Medien, dass man sich nicht einschüchtern lassen werde. (Griechenland Zeitung / eh)