Am Sonntag (2.8.) kamen in Westattika beim Absturz eines Löschhubschraubers zwei Besatzungsmitglieder ums Leben. Griechenlands Politiker sprachen den Angehörigen ihr tiefes Beileid aus. Damit steigt die Zahl der Todesopfer unter den Einsatzkräften während der diesjährigen Waldbrandsaison auf fünf.
Nach dem tödlichen Absturz eines Löschhubschraubers bei Psatha in Westattika besuchte Staatspräsident Konstantinos Tassoulas das Koordinationszentrum des Zivilschutzes in Athen. Dort ließ er sich über die Entwicklung der Waldbrände und das Unglück informieren. Anschließend sprach er den Angehörigen der beiden ums Leben gekommenen Besatzungsmitglieder – des Piloten und des Einsatzkoordinators – sein tiefes Beileid aus. Zugleich würdigte er den Einsatz der Feuerwehr und aller Helfer, die unter schwierigen Bedingungen Menschenleben, Ortschaften und die Natur schützen. Der Staat stehe den Betroffenen und den Einsatzkräften zur Seite.
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Auch der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis zeigte sich tief erschüttert über den Tod der beiden Besatzungsmitglieder des abgestürzten Löschhubschraubers. Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus und dankte allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen die Waldbrände.
Ihr Beileid sprachen auch die Oppositionsparteien PASOK und SYRIZA den Angehörigen der Opfer aus. PASOK-Vorsitzender Nikos Androulakis erinnerte daran, dass Griechenland in den vergangenen Tagen bereits drei Feuerwehrleute während der Waldbrände verloren habe. Mit dem Tod des dänischen Piloten und des griechischen Einsatzkoordinators erlebe das Land erneut eine schwere Tragödie.
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Das Linksbündnis SYRIZA sprach den Familien der Verstorbenen ebenfalls sein Mitgefühl aus und bekundete seine Unterstützung für alle Einsatzkräfte, die unter „äußerst schwierigen und gefährlichen Bedingungen gegen die Waldbrände kämpfen“. Zudem forderte die Partei eine umfassende Untersuchung der Unglücksursache sowie Maßnahmen, um vergleichbare Tragödien künftig zu verhindern und den Schutz der Einsatzkräfte zu verbessern. (Griechenland Zeitung / eh)