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Nach den Bränden in Griechenland: Ermittler suchen nach Ursachen – 33 Festnahmen

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während der Löscharbeiten in Westattika. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während der Löscharbeiten in Westattika.

Die Feuerwehr war seit letzter Woche in Griechenland an vielen Feuerfronten im Einsatz. Mindestens fünf Einsatzkräfte verloren dabei ihr Leben. Dutzende Personen wurden u. a. wegen fahrlässiger Brandstiftung verhaftet. Zu den Brandursachen zählen schlecht gewartete oder illegale Mülldeponien und Stromleitungen.

Zwischen dem 29. Juli und dem 2. August wurden in Griechenland 33 Menschen wegen Brandstiftung festgenommen: – 30 wegen fahrlässiger und drei wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Die Behörden verhängten 22 Verwaltungsbußgelder in einer Gesamthöhe von 70.138,48 Euro.
Unter den Festgenommenen sind zwei Bürgermeister, darunter auch jener der Insel Paros. Dort war es zu einem Flächenbrand gekommen, der am 29. Juli auf der lokalen Mülldeponie ausgebrochen war und sich schnell ausbreitete.

Hier geht es zum Thema: Großbrand auf der Insel Paros: Feuerwehr kämpft gegen Flammen und starke Winde

Medieninformationen zufolge wurde auch der Bürgermeister der mittelgriechischen Ortschaft Stylida wegen eines Großbrandes in Böotien festgenommen, der sich bis nach Westattika ausbreitete. Nach Angaben des Zivilschutzes ergaben die Ermittlungen zur Brandursache, dass Funken durch das Schwingen von Stromleitungen während der Übertragung von Elektrizität aus Windkraftanlagen entstanden sind. Die Funken fielen demnach zu Boden und lösten den Waldbrand aus, der erhebliche Schäden verursachte.

Hier geht es zur Nachricht über den Großbrand bei Böotien: Zwei Tote bei Kollision von Löschhubschraubern in Griechenland

Auch bei Rethymnon identifizierten die Ermittler als Ausgangspunkt des Großbrandes vom 29. Juli eine Stromleitung des Elektrizitätsnetzes.

Mehr Informationen zum Großbrand bei Rethymnon: Nach dem Brand auf Kreta: eine der größten Naturkatastrophen in der Region

Ein großes Feuer bei Ägion auf der nördlichen Peloponnes, das drei Tage lang loderte, soll wiederum einer illegalen Müllkippe geschuldet sein, die an einem Hang angelegt worden war. Grundstücke, die nicht von vertrockneten Gräsern, Gestrüpp und anderen leicht entflammbaren Materialien befreit worden waren sowie starke Winde erschwerten die Löscharbeiten. Glutnester wurden zum Teil über große Entfernungen getragen, wodurch sich das Feuer schnell ausbreiten konnte.
Auf der Insel Kefalonia hingegen wurde ein mutmaßlicher Wiederholungstäter wegen des Waldbrandes festgenommen, der dort am Samstag ausgebrochen war. Der Mann hatte in der Vergangenheit wegen ähnlichen Vorfällen bereits eine Haftstrafe verbüßen müssen. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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