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Waldbrand zwischen Attika und Böotien: Leichte Entspannung, aber weiterhin gefährlich Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (4.8.) in Westattika. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (4.8.) in Westattika.

Nach fünf Tagen intensiver Löscharbeiten zeichnet sich bei dem Waldbrand zwischen Böotien und Westattika bei Porto Germeno, am östlichsten Zipfel des Golfes von Korinth, eine Entspannung ab.

Dazu beigetragen haben nachlassende Winde sowie die insgesamt günstigeren Wetterbedingungen in den Nachtstunden. Im Einsatz sind derzeit unter anderem 526 Feuerwehrleute mit 141 Löschfahrzeugen. Zudem sind im Rahmen der Hilfe über den Europäischen Katastrophenschutzmechanismus 26 rumänische Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen sowie 23 französische Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen vor Ort. Aus der Luft werden die Einsatzkräfte von neun Löschflugzeugen und vier Hubschraubern der Feuerwehr unterstützt. Nach der jüngsten Einschätzung des Erdbeobachtungsdienstes Copernicus beläuft sich die insgesamt von den Bränden betroffene Fläche in Attika und Böotien auf 134,6 Quadratkilometer. Grundlage ist eine Satellitenaufnahme, die am Montag erstellt wurde.

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Die Feuerwehr kämpft derzeit jedoch weiterhin an drei Fronten am Ende des Golfes von Korinth: Bei den Ortschaften Kryo Pigadi, Agia Paraskevi und Agios Nektarios sowie zwischen Psatha und Loumba und bei den Ortschaften Kandili und Agia Skepi. Diese Brandregion befindet sich etwa 30 Kilometer Luftlinie nordöstlich des Kanals von Korinth.
Der Sprecher der griechischen Feuerwehr, Jannis Artopios, erklärte im Gespräch mit ERTnews, dass es sich um einen besonders schwierigen Brand handle, der in Böotien ausgebrochen war und sich anschließend nach Attika ausgebreitet hat. Artopios betonte, dass sich die Lage des Feuers ständig verändere. Besonders kritisch sei der Zeitraum nach 13.30 Uhr, wenn die Temperaturen steigen und die relative Luftfeuchtigkeit deutlich sinkt. Dadurch entstünden extrem trockene Bedingungen, die das Wiederaufflammen von Brandherden begünstigten. Am Dienstagmorgen konzentrierten sich die Löscharbeiten vor allem auf den Abschnitt von Psatha in Richtung Loumba, wo die meisten aktiven, verstreuten Brandherden festgestellt wurden. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

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