„Griechenland schlägt eine neue Seite auf“, erklärt der Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis beim Weltgipfel für Kernenergie in Paris, der vor einigen Jahren überzeugt war, Griechenland würde niemals Kernkraftwerke bauen. Es sei an der Zeit zu prüfen, ob Kernenergie künftig eine Rolle in griechischen Energiesystemen spielen kann.
SMR (schwimmende Kernkraftwerke) könnten besonders gut geeignet sein. Auf schwimmenden Plattformen installiert, könnten sie Inseln kontinuierlich mit Elektrizität versorgen. Erneuerbare Energien, durch Fotovoltaik- und Windkraftanlagen, decken bisher 55 Prozent der Stromnachfrage ab. Die starken Schwankungen der Energieerzeugung durch Flauten in den Mittags- und Abendstunden gibt jedoch Energieminister Nikos Tsafos zu denken. Die entscheidende Frage sei, was an Tagen geschehe, an denen beide Energiequellen gleichzeitig nur geringen Mengen Strom liefern. (Griechenland Zeitung)
Warum Griechenland bisher auf Kernenergie verzichtet hat, und ob die Gründe des Verzichts auch heute noch gelten, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Gerd Höhler in der aktuellen Griechenland Zeitung (GZ 1032), die am 5. August erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.