Griechenland will weiterhin den EU-Beitritt der Türkei unterstützen, vorausgesetzt, das Nachbarland erfülle seine Verpflichtungen. Das sagte Außenministerin Dora Bakojanni in einem Zeitungsinterview am Sonntag. Hintergrund für diese Feststellung ist das wiederholte Eindringen türkischer Kampfflugzeuge in den griechischen Luftraum über den Inseln in der östlichen Ägäis. Der Sprecher des Außenministeriums, Jorgos Koumoutsakos, sprach von einem „provokanten Verhalten" der Türkei. Verteidigungsminister Evangelos Meimarakis stellte fest: „Für ein Land, das der EU beitreten will, ist diese Provokation inakzeptabel.
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Die Gespräche bezüglich der Lösung der Namensfrage der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) werden im Sommer fortgesetzt. Der dafür beauftragte UNO-Sondervermittler Matthew Niemetz wird im Juli sowohl Athen als auch Skopje einen offiziellen Besuch abstatten. Das hat er am Dienstag in New York mit den beiden Botschaftern, die von ihren Staaten zur Lösung der Namensfrage beauftragt worden sind, besprochen. Von den beiden Nachbarländern erwartet Niemetz allerdings keine neuen Vorschläge. Vielmehr möchte er auf Basis der früher geführten Gespräche beginnen.
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Ministerpräsident Antonis Samaras (siehe Foto) wird sich am 8. August in Washington mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Barack Obama treffen. Es handelt sich um die erste offizielle USA-Reise des griechischen Regierungschefs. Eine entsprechende Einladung wurde am Donnerstag nach Athen gesandt und wurde sofort von den hiesigen Medien als ein „deutliches Zeichen" der Unterstützung Amerikas bewertet. Besprechen wollen die beiden Politiker voraussichtlich die Finanz- und Wirtschaftskrise im Mittelmeerland sowie die intensiven Sparbemühungen Griechenlands, um den Weg aus der Krise zu finden.
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Eine Außenpolitik Griechenlands, die auf der Strategie das Beobachtens „aus dem Graben heraus“ basiere, trage nicht zu einer Lösung von Problemen auf dem Balkan sowie im östlichen Mittelmeer bei.  Das betonte der stellvertretende Außenminister Dimitris Droutsas bei der Wirtschaftskonferenz des International Herald Tribune am Dienstag zum Thema „Griechenland am Scheideweg?“. Droutsas nannte als Beispiel der aktiven griechischen Außenpolitik die Agenda 2003, die den Staaten des Westbalkans erstmals eine EU-Perspektive eröffnet habe. Ziel sei es, eine tatsächliche Integration bis 2014 zu ermöglichen.
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Griechenland / Athen. Die Grundzüge der griechischen Außenpolitik stellte der stellvertretende Außenminister Dimitris Droutsas am Montag der Öffentlichkeit vor. Ziel der neuen Regierung sei es, dass Griechenland wieder seinen Platz auf der internationalen Bühne erhält. Eine erste wichtige Initiative in der Außenpolitik sei die „Agenda 2014“ für den Balkan. Damit, so Droutsas, beanspruche man wieder die führende Rolle in der Region.
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