Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Mittwoch sein neues Kabinett vorgestellt. Der griechische Politiker Dimitris Avramopoulos erhält das wichtige Ressort für Immigration und Innere Angelegenheiten. Ministerpräsident Samaras sieht darin einen Vertrauensbeweis für sein Land. Der griechische Außenminister Dimitris Avramopoulos (s. Foto) ist neuer EU-Kommissar für Immigration und Innere Angelegenheiten.
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Mittwoch, 28. April 2010 16:54

SPD-Delegation in Athen P

Griechenland/ Athen. Seit dem gestrigen Dienstag hält sich eine SPD-Delegation zu einem zweitägigen Besuch in Athen auf und führte dabei u. a. Gespräche mit dem stellvertretenden Außenminister Dimitris Droutsas. Im Mittelpunkt stand dabei die Finanzlage Griechenlands.
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In den nächsten Tagen wird es in Athen wieder zu einigen Arbeitsniederlegungen sowie Kundgebungen kommen. Am morgigen Donnerstag findet ein Treffen des Vorstands des Gewerkschaftsbunds GSEE statt. Die neuesten einschneidenden Veränderungen im System der Sozial- und Rentenversicherung sowie bei den  Arbeitsgesetzen, die die Regierung auf Anraten der Europäischen Union und des  Internationalen Währungsfonds (IWF) umsetzen will, sollen dabei zur Sprache kommen. Die GSEE wird am kommenden Samstag eine Protestveranstaltung abhalten und sich am 5. Juni an einer Kundgebung der Gewerkschaft öffentlicher Dienst ADEDY am Klafthmonos-Platz beteiligen.
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Die Zeitschrift Economist veranstaltet diese Woche in der Athener Küstenregion Kavouri einen Kongress. Anwesend sind u. a. Vertreter der russischen Bahn und des Internationalen Währungsfonds sowie der frühere Ministerpräsident Italiens, Enrico Letta. Im Athener Küstenvorort Kavouri haben sich dieser Tage wichtige Vertreter aus dem Bereich der Politik und der Wirtschaft versammelt, um am Kongress des Wirtschaftsmagazins Economist teilzunehmen.
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Belgien / Brüssel. Griechenland legt Wert darauf, soziale Ungleichheiten zu bekämpfen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das unterstrich am gestrigen Montag der stellvertretende Außenminister Dimitris Droutsas bei einer EU-Ratsversammlung für Allgemeine Angelegenheiten in Brüssel. Erneut stellte er klar, dass Griechenland von niemandem finanzielle Hilfe fordere, sondern lediglich politische Unterstützung und die Bekundung von Solidarität seitens der Europäischen Union. Griechenland habe nun „eine verlässliche Regierung, die die Probleme von Anfang an ernsthaft und systematisch angegangen ist“, so Droutsas weiter.
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