Angesichts des Problemfalles der Müllentsorgung in Teilen Griechenlands gibt es Lichtblicke: Zumindest was Korfu und die westliche Peloponnes betrifft.

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Dienstag, 21. August 2018 10:25

Großbrände auf der Peloponnes

Die Waldbrandsaison ist noch nicht zu Ende. Seit Montag wütet ein Feuer an mindestens zwei Fronten in der Region Ilia auf der Peloponnes. Im Ort Dafniotissa, etwa 10 Kilometer Luftlinie von der Stadt Amaliada entfernt, sind heute Morgen 32 Feuerwehrautos mit 33 Mann Besatzung sowie drei Löschflugzeuge und drei Löschhubschrauber im Einsatz gegen die Flammen gewesen.

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Die Feuerwehr kämpft seit Sonntag in Ilia auf der Peloponnes an zwei Fronten gegen Wald- und Buschbrände an. Ausgebrochen war das Feuer am Nachmittag des gleichen Tages in der Nähe des Ortes Frixa. Aufgrund starker Winde konnten sich die Flammen schnell in der Nähe der Gegenden Skillountia und Kalyvakia ausbreiten. Im Einsatz gewesen sind insgesamt 60 Feuerwehrmänner mit 24 Löschfahrzeugen. Unterstützt werden sie seit Montagmorgen von der Luft aus von zwei Löschflugzeugen: Mittlerweile konnten die Flammen zurückgedrängt werden. Nach wie vor brennt es in einer schwer zugänglichen Schlucht.

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Ein weiteres schweres Unwetter hat in der Nacht von Donnerstag auf den heutigen Freitag abermals schwere Schäden angerichtet. Betroffen war vor allem der Regionalbezirk Ilia im Westen der Peloponnes. Durch stürmische Winde, die teilweise in Form von Wirbelstürmen auftraten, sind Bäume und Strommasten umgerissen worden, Hausdächer wurden abgedeckt. Es entstanden Sachschäden an Gewächshäusern und auf landwirtschaftlichen Flächen, vor allem auf Maisfeldern. In einem Flüchtlingscamp in der Gegend Myrsini sind Bäume umgebrochen; verletzt wurde niemand.

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Griechenland / Artemida. Der peloponnesische Ort Artemida, der während der großen Feuer im Jahr 2007 vollständig zerstört worden ist, wurde am gestrigen Sonntag seinen Bewohnern in einer Feierstunde offiziell übergeben. Anwesend waren der zyprische Präsident Dimitris Christofias und der griechische Premierminister Jorgos Papandreou. Der Wiederaufbau von Artemida wurde mit Hilfe zyprischer Spenden möglich; insgesamt beliefen sich die Kosten dafür auf 14 Millionen Euro. In der Feierstunde betonte Papandreou: „Seit Jahrzehnten ist es eine Gewohnheit, die Zyprer unsere Brüder zu nennen.
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