Über den Dächern Athens mit Blick auf die Akropolis wurde am vergangenen Mittwochabend über die Zukunft der EU diskutiert. Die Brexit-Abstimmung in London und das noch ausstehende Misstrauensvotum von Premierminister Alexis Tsipras in der Nacht auf Donnerstag prägten jedoch die Diskussionsrunde nachhaltig. Dass Europa aber nicht scheitern dürfe und weiterwachsen müsse, darin waren sich alle Gastredner einig.

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Die griechische Regierung befindet sich in einem Dilemma. Die Lösung der Namensfrage der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) könnte eventuell das Ende der Regierung Alexis Tsipras bedeuten. Diese besteht aus dem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) und der rechtspopulistischen ANEL.

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„Es ist wichtig Stereotype, hinter uns zu lassen.“ Das betreffe sowohl die Haltung der Griechen gegenüber Deutschland als auch umgekehrt die der Deutschen gegenüber Hellas. Das betonte Griechenlands Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis von der konservativen Nea Dimokratia (ND) am Donnerstag während seiner Rede im Rahmen der Winterklausur der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU).

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Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis von der konservativen Nea Dimokratia (ND) stattet am Donnerstag (3.1.) Bayern einen offiziellen Besuch ab. Im Kloster Seeon wohnt er der Winterklausur der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU) bei. Damit will sich die Partei auch auf die bevorstehenden Europawahlen im Mai vorbereiten.

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Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) hält gegenüber der Regierungspartei, dem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA), einen bequemen Vorsprung von 10,5 Prozentpunkten. Einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Pulse zufolge würden im Falle von Parlamentswahlen zu diesem Zeitpunkt 33,5 % der Bürger ihre Stimme der ND geben; SYRIZA erhielte 23 %. Da eine Drei-Prozent-Hürde gilt, kämen zwar die Bewegung der Veränderung (7 %), die faschistische Chryssi Avgi (7 %) und die kommunistische KKE (6 %) ins Parlament.

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