Die Griechen bewerten die Vereinbarung von Mitte Juni zwischen Athen und Skopje zur Namensgebung des nördlichen Nachbarn als negativ. Das gleiche gilt für die Beschlüsse der Eurogruppe über eine Schuldenerleichterung. Das ergibt eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstituts „Pulse“ für den privaten Fernsehsender SKAI.

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Freitag, 27. Januar 2012 16:18

Griechenlands Sozialisten auf Talfahrt P

Äußerst wacklig ist derzeit die Lage innerhalb der stärksten Parlamentspartei PASOK. Nun will sich deren Vorsitzender Jorgos Papandreou mit Spitzenfunktionären treffen, um den Kurs der Sozialisten abzustecken. Denn es häufen sich die Anzeichen, dass die PASOK in sich zusammenfallen könnte wie ein Kartenhaus. Vor allem weil sie bis zum Rücktritt Papandreous im November vom Amt des Regierungschefs für bereits durchgesetzte Sparmaßnahmen verantwortlich zeichnete, hat sie sich den Zorn vieler Wähler und der Gewerkschaften zugezogen. Auch Papandreous Position in der eigenen Partei ist umstrittener denn je.
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Einen Vorsprung von 9 Prozentpunkten hat die Nea Dimokratia (ND) derzeit gegenüber der Regierungspartei PASOK. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Public Issue hervor, die heute in der Zeitung „Kathimerini" veröffentlicht wurde. Demzufolge käme die ND derzeit auf 31,5 % der Wählerstimmen, die PASOK auf 22,5 %. Es folgen die kommunistische KKE mit 10, 5 %, die Linksallianz SYRIZA mit 9,5 % und die Orthodoxe Volkssammlung mit 9 %. Ebenfalls ins Parlament einziehen würde die Demokratische Linke mit 5 %.
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