Umfrage: Immer mehr Griechen für vorverlegte Parlamentswahlen

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand während einer Demonstration gegen die Benutzung des Begriffs „Makedonien“ durch die FYROM. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand während einer Demonstration gegen die Benutzung des Begriffs „Makedonien“ durch die FYROM.

Sieben von zehn Griechen haben eine negative Meinung zur anvisierten Lösung der Namensfrage der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM).

Dies ergibt sich aus einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Marc für die Zeitung Protothema. Konkret schätzen 69,6 % der Befragten die im Juni getroffene Vereinbarung als „negativ“ oder „eher negativ“ ein. Außerdem geht aus der Umfrage hervor, dass die meisten Gegner der geplanten Umbenennung der FYROM in „Republik Nord-Mazedonien“ jünger als 50 Jahre sind. Letztlich plädierten zwei von drei der Befragen (65 %) für die Durchführung vorgezogener Parlamentswahlen, oder würden diese zumindest favorisieren.

Durchgeführt wurde die Umfrage zwischen dem 14. und dem 16. Januar in 824 Haushalten landesweit. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

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