Nach einem Überfall auf vier Studenten der Universität von Makedonien in Thessaloniki hat die konservative Parteijugend ONNED die Schaffung einer eigenen Polizeibehörde für die Universitäten gefordert. „Es wird öffentliches Eigentum zerstört und die körperliche Unversehrtheit von Studenten und Lehrpersonal ist in Gefahr", zitiert die Zeitung „Ta Nea" am Freitag den ONNED-Vorsitzenden Sakis Ioannidis. Wie „Ta Nea" weiter berichtet, steht die ONNED nicht allein mit ihrer Forderung. Auch die Wirtschaftsuniversität Athen hat vor einigen Tagen die Einrichtung eines Wachschutzes an den Universitäten vorgeschlagen, der von den Hochschulen selbst geschaffen und kontrolliert, aber vom Staat finanziert werden soll. Hintergrund sind hier die oft gewalttätigen Auseinandersetzungen im Umfeld der Hochschule zwischen Polizisten und illegalen Kleinhändlern, die dann unter Ausnutzung des Hochschulasyls auf das Universitätsgelände flüchten.
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Montag, 10. Oktober 2011 17:08

Griechische Unis schneiden schlecht ab P

London. Beim Hochschulranking des britischen Magazins „Times Higher Education“ schnitten die griechischen Universitäten schlechter ab denn je. Nur eine einzige Hochschule, die Universität Kreta, schaffte es unter die ersten 400 weltweit. Sie kam auf den Gemeinschaftsrang 276-300. Die drei ersten Ränge weltweit belegten das California Instiute of Technology (Caltech), Harvard und Stanford, alle in den USA.
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Griechenland / Athen. Am Samstag organisiert der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft Athen und dem Goethe-Institut Athen einen Hochschulinformationstag. Dabei werden deutsche Universitäten präsentiert und Informationen aus erster Hand angeboten. Vertreten sind unter anderem die Universitäten Köln, Dortmund, Freiburg, München und Karlsruhe. Informationen gibt es im Internet unter www.
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Die Rektoren mehrerer griechischer Hochschulen haben beschlossen, die pädagogischen Institute ihrer Lehranstalten symbolisch bis mindestens Freitag zu schließen. Der Grund ist der Lehrkräftemangel wegen der geringen Zahl von Lehrern, die in diesem Jahr von den Schulen für die praxisnahe Unterweisung der Studierenden an die pädagogischen Institute versetzt wurden. So seien im laufenden Jahr nur fünf anstatt früher 30 Lehrer an die Universität Athen versetzt worden. Der Tageszeitung „To Vima“ zufolge beteiligen sich die Universitäten von Athen, Florina, Kreta, Patras und Thessaloniki an dem Protest.
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Ein Gesetzentwurf über das Bildungswesen wird heute vom Ministerrat diskutiert. Vorgesehen sind u.a. ein Referendariat für Lehrer sowie Änderungen des bisherigen Bewertungssystems der Leistungen der Schüler. Außerdem sollen Veränderungen bei der Funktion der Universitäten, bei der Ausbildung von Theologen sowie über den Status der Kollegien erörtert werden, die mit Universitäten im Ausland kooperieren.
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