Olympiakos Piräus verlor am gestrigen Spieltag (18.2.) in seinem Heimstadion Karaiskakis gegen Bayer Leverkusen mit 0:2.
Die Hafenstädter hatten zwar ihre Chancen (ein Führungstreffer in der ersten Halbzeit wurde wegen Abseits aberkannt), doch kamen die Gäste aus Deutschland immer besser ins Spiel. Die Sportzeitung „Sportday“ titelte am heutigen Donnerstag: „Selbstmord mit Aspirin“.
Das deutsche Sportmedium „Kicker“ schrieb: „Gegen ein aggressives Olympiakos Piräus tat sich Bayer Leverkusen lange schwer, ehe ein Blitz-Doppelpack von Schick den Knoten löste und die Werkself dem Achtelfinale nahe brachte.“
Olympiakos-Trainer José Luis Mendilibar äußerte sich nach der Niederlage und vor dem Rückspiel am Dienstag (24. 2.; 21 Uhr (MEZ) realistisch: „Es wird schwierig werden, aber wir werden alles versuchen, ein Tor zu erzielen oder auch zwei“. Trotz des 0:2 hat das griechische Team in dieser Zwischenphase weiterhin die Chance, ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Mendilibar betont aber die Stärke des Gegners: „Das Spiel gegen eine Mannschaft, die 500 Millionen Euro wert ist, wird sehr schwer werden.“ Olympiakos hofft jedenfalls, so scheint es, auf ein kleines Wunder. (Griechenland Zeitung / ls)