Atromitos und AEK im Pokalfinale – Unschöne Szenen in Thessaloniki

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Atromitos Halkidona hat zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale des griechischen Pokals erreicht. Nach einem 2:1 Sieg zu Hause reichte der Mannschaft am Mittwoch ein 0:0 im Rückspiel gegen Olympiakos Volou. Die Gastgeber im Stadion Panthessaliko waren ein Schatten ihrer selbst und blieben das ganze Spiel über ohne nennenswerte Strafraumaktionen. Atromitos hingegen, das in der Super League noch gegen den Abstieg kämpft, boten eine solide Vorstellung in der Defensive und erspielten sich einige Torchancen. Die beste vergab Ilias Anastasakos in der 72.
72.Minute, als er nur die Latte traf.

Weniger besonnen ging es in der zweiten Halbfinalpartie zwischen PAOK Thessaloniki und AEK Athen zu. In einem Match mit wenigen Torchancen köpfte Traianos Dellas in der 49.Minute nach einem Freistoß zum entscheidenden 1:0. AEK steht somit nach dem 0:0 im Hinspiel im Pokalfinale.
Getrübt wurde die Begegnung durch zwei unschöne Vorfälle: In der 58.Minute wurde AEK- Torwart Sebastian Saja von einem Leuchtgeschoss getroffen, das aber nur sein Trikot beschädigte. Kurze Zeit später rannten ein Dutzend PAOK-Fans auf das Spielfeld und fingen ein Gerangel mit der Polizei an. Fluchtartig mussten die AEK-Spieler und die Schiedsrichter, die auch Opfer der Attacken wurden, den Rasen verlassen. Die Partie wurde daraufhin für 20 Minuten unterbrochen. Die etwas 60 Hooligans wurden von tausenden PAOK-Fans ausgepfiffen. Die Debatte um die Sicherheit in Griechenlands Fußballstadien dürfte nach diesen Zwischenfällen weiter anhalten. (GZdb)

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