Athen geht nach einer anderen Uhr. Das Abendessen beginnt um 22 Uhr, und Bars füllen sich erst nach Mitternacht. Das Nachtleben ist vielfältig: alte Tavernen in gepflasterten Gassen mit Live-Bouzouki-Musik, Rooftop-Bars mit Blick auf die Akropolis, Clubs im Industriegebiet Gazi, die bis zum Sonnenaufgang geöffnet haben, und belebte Plätze, wo sich die Menschen mit Drinks in der Hand drängen.
Wer lieber von zu Hause aus online spielt, kann bei Plattformen wie Online-Casinos in Griechenland mit einem Betmatch promo code schon vor dem Ausgehen Boni sichern. Heute sprechen wir ausführlicher über das Nachtleben in Athen.
Bouzouki-Clubs und Live-Musik
Bouzouki-Clubs haben in Athen eine lange Geschichte; früher gingen dort vor allem Arbeiter und Menschen aus der Untergrundszene hin, um Rembetika zu hören. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Lebensstandard, und auch die Mittelschicht begann, die Clubs zu besuchen. In den 50er- und 60er-Jahren zeigten viele griechische Filme Szenen in Bouzoukia. Komponisten wie George Zambetas schrieben extra Lieder für diese Filme.
Es gibt zwei Arten von Bouzoukia:
-Große Bouzoukia sind gleichzeitig Konzertsaal und Club und befinden sich im Winter vor allem rund um die Iera Odos in Gazi und an der Syngrou-Avenue; im Sommer befinden sich die Hauptorte an der Posidonos-Avenue am Meer. Dort treten regelmäßig bekannte griechische Stars auf. Zu den bekannten Locations gehören Acro, Athens Arena, Hotel Ermou, Fever, Iera Odos und Kentro Athinon.
-Kleinere Bouzoukia sind meist intimer, wodurch die Besucher die Live-Musik viel direkter miterleben können.
Essen gehen in Athen
Der Lykavittos-Hügel ist einen Besuch wert, wenn du Athen einmal von oben sehen möchtest. Du kannst entweder zu Fuß hochgehen oder du nimmst einfach die Standseilbahn. Oben wartet ein Restaurant, von dem aus du Athen und die Akropolis direkt vor dir hast, und die kleine Kapelle des Agios Giorgios auf dem Gipfel leuchtet nachts so schön, dass sich der Weg allein dafür schon lohnt. Das Freilichttheater auf dem Hügel veranstaltet außerdem seit Kurzem wieder Konzerte. Athen hat dazu noch viele Musikbars, Jazz- oder Rembetiko-Lokale und Diskotheken. Die meisten dieser Orte sind vom Stadtzentrum aus gut zu erreichen.
Was es sonst noch gibt
Für die meisten Besucher dreht sich das Abendprogramm eher um traditionelle griechische Musik. Einige Restaurants in der Plaka bieten dazu Bouzouki- und Syrtaki-Vorführungen an, die hauptsächlich auf Touristen ausgerichtet sind.
Das Psyrri-Viertel war früher ein ziemlich heruntergekommenes Handwerkerviertel in der Nähe des Monastiraki-Flohmarkts, aber in den späten 1990er Jahren hat es sich zu einem lebendigen Ausgehviertel entwickelt. Das Thission-Viertel zieht ebenfalls ein jüngeres Publikum an, während Gazi entlang der Pireos-Straße vor allem für seine Bars und Clubs bekannt ist.
Die Plaka ist das klassische Ausgehviertel für Touristen, mit Tavernen und Souvlaki-Läden an fast jeder Ecke. Preise und Qualität können dort von Laden zu Laden sehr unterschiedlich sein. Griechen essen in der Regel spät, so um 21 oder 22 Uhr. In Monastiraki gibt es günstige Tavernen, und auch am Omonia.Platz gibt es preiswerte Optionen. Nachts ist dort allerdings etwas mehr Vorsicht angesagt.
Das Leben im Freien
Bei der Planung eines Abends in Athen ist es natürlich hilfreich, sich an den Interessen oder am Budget zu orientieren. Aber alles in allem: Athen ist eine Stadt, die man nicht in einer Nacht versteht, und jedes Viertel hat seine eigene Stimmung. Das Leben hier spielt sich jedenfalls draußen ab. Athen schläft nicht früh, und das spürt man überall. (ba)