Mittwoch, 30. Dezember 2015 10:58

2015 war Rekordjahr im Tourismus

Trotz Kapitalverkehrskontrollen, und der allgemeinen Unsicherheit nach zwei Wahlen und einer Volksabstimmung konnte Griechenland auf der touristischen Weltkarte punkten.

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Die am Montag in Kraft gesetzte Schließung der Geldhäuser sowie die Kapitalkontrollen beeinflussen die griechischen Bürger, ausländische Touristen jedoch nur begrenzt. Kredit- und Debit-Karten, die im Ausland ausgestellt wurden, können normal genutzt werden. Größere Konsequenzen haben die „Banken-Ferien“ für den Inlandstourismus.

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Auf 17,92 Millionen belief sich die Zahl der Touristen, die im vergangenen Jahr Griechenland besucht haben, nach Angaben der Bank von Griechenland. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 15,5 Prozent mehr Gäste. Zugleich trugen die Urlauber mit 11,6 Milliarden Euro zum Volkseinkommen bei, eine Zunahme um 14,9 Prozent gegenüber 2012. Aus der Europäischen Union kamen rund 10,5 Millionen Urlauber nach Griechenland, ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei die Zunahme bei den deutschen Touristen mit 7,5 Prozent im Mittel lag. Bei den Touristen außerhalb der EU stieg die Zahl um 29,4 Prozent auf knapp 7,4 Millionen.
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In den ersten neun Monaten dieses Jahres kamen eine Million mehr Touristen über die großen Flughäfen des Landes nach Athen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Monat September verzeichnet der Verband der Touristikunternehmen (SETE) 13 Prozent mehr Ankünfte als 2012 (1,96 Millionen statt 1,73 Millionen). SETE zufolge bestätigt sich damit, dass man in diesem Jahr einen Rekord von 17,5 Millionen  ausländischen Touristen erreichen werde. Die direkten Einkünfte belaufen sich auf 11,5 Milliarden Euro. Spürbare Zuwächse konnte die Flughäfen auf den Inseln Kos (+13,69 Prozent), Rhodos (+10,46 Prozent) sowie Iraklion auf Kreta (+17,34 Prozent) vorweisen.
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Die Ankünfte ausländischer Gäste auf den griechischen Flughäfen gingen in den ersten zehn Monaten des Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 um 3,4 % zurück. Die entsprechenden statistischen Daten gab die Vereinigung der Touristikunternehmen SETE bekannt. Berücksichtigt man das „Problemkind“ Athen dabei nicht, würde sich das Minus im Vergleich zu 2011 nur auf 0,7 % belaufen. In der griechischen Hauptstadt musste bei den Ankünften ein Rückgang von 12,10 % registriert werden. Noch schlimmer erwischte es Kavala (-14,66 %).
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