Eine deutsche Biologin auf griechischen Meeren: 1.000 Meilen für 1.000 Mönchsrobben
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Die ehemalige griechische EU-Kommissarin Maria Damanaki machte sich in einem Interview gegenüber der Zeitung To Vima für eine griechisch-türkische Initiative zum Schutz der Meeresumwelt in der Ägäis stark.
Griechenland will zwei große Meeresgebiete im Ionischen Meer und in der Ägäis unter Schutz stellen. Dabei handelt es sich um die Verbindung von bereits bestehenden Natura-2000-Gebieten. Dieses Vorhaben Athens ist auf scharfe Reaktionen in der Türkei gestoßen.
Das griechische Ministerium für Umwelt und Energie hat eine bedeutende Finanzierungszusage für den Meeresschutz erhalten. Mit einem Gesamtbudget von 15 Millionen Euro wurde das nationale Projekt „LIFE SIP GR Blue“ offiziell in das europäische LIFE-Programm, das zentrale Förderinstrument der EU für Umwelt- und Klimaschutz, aufgenommen.
Griechenland will seinen Meeresraum besser organisieren und die Nutzung seiner Meeresgebiete detailliert abgrenzen. Aus diesem Grund wurde am Mittwoch (16.4.) ein Gesetz zur Festlegung der Nationalen Raumstrategie für den Meeresraum erlassen, das die Meeresraumplanung des Landes spezifiziert und abbildet.