Unwetter auf der Peloponnes forderten ein Menschenleben Tagesthema

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Unwetter auf der Peloponnes forderten ein Menschenleben
Am Sonntag ist es durch starke Regenfälle vor allem auf der Peloponnes zu erheblichen Schäden gekommen. In Argos ist eine Frau in ihrer Kellerwohnung ertrunken. Ganze Straßenabschnitte mussten gesperrt werden, weil es zu Erdrutschen kam. Im Norden Griechenlands hat es geschneit.Ein Todesopfer und erhebliche Sachschäden forderten am Sonntagabend Unwetter in Griechenland.
in Griechenland. Am schlimmsten war die Situation im Osten der Peloponnes. In der Stadt Argos ist eine Frau in ihrer Kellerwohnung ertrunken. Sie war etwa 50 Jahre alt. Weitere Details über ihre Identität sind bisher nicht bekannt. Es wird vermutet, dass sie aus Serbien stammt. Die Feuerwehr musste in der Gegend in dutzenden Fällen wegen überschwemmten Kellerwohnungen ausrücken. Mehrfach mussten Menschen aus Pkw’s befreit werden, in denen sie von den Wassermassen eingeschlossen waren.

„Wasserfall aus dem Himmel gestürzt“

Die zwei Winterflüsse der Stadt Argos, „Xirias“ und „Panitsa“, sind durch die starken Regenfälle über die Ufer getreten. Bürgermeister Dimitris Kambosos hat den Zustand im Fernsehen mit den Worten beschrieben, dass „ein Wasserfall aus dem Himmel gestürzt“ sei. In der Stadt wurde der Notstand ausgerufen. In der westpeloponnesischen Gemeinde Zacharo befreite die Feuerwehr zwei ältere Menschen aus ihrer Wohnung. Die größten Probleme werden aus Lakonien, Korinth und der Stadt Kyparisia in Messenien gemeldet. In Sparta ist es durch die Unwetter zu Stromausfällen gekommen. Die Nationalstraße zwischen Patras und Korinth musste wegen eines Erdrutsches in der Höhe Platanos in Ägialia für den Verkehr gesperrt werden. Ähnliche Probleme traten auch auf der Nationalstraße zwischen Korinth und Tripolis auf.  

Schnee im Norden Griechenlands

In Nordgriechenland hingegen kam es zu ersten Schneefällen. Dabei gab es auf den Straßen in Richtung des Skizentrums Kaimaktsalan in Pella sowie im Skizentrum Vasilitsa bei Grevena Verkehrsprobleme. Am Sonntag hat es in den Bergen über 1200 und 1300 Meter geschneit. Betroffen davon waren u. a. Makedonien, Thessalien, Thrakien, Ost-Zentralgriechenland und die Ost-Peloponnes. Auf dem offenen Meer haben die Winde teilweise eine Stärke von bis zu 9 erreicht – also praktisch ein Sturm.

(Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi)
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