Glück und Können hinter dem Erfolg Zyperns

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Gikas Chardouvelis, einer der beiden Verfasser des unten zitierten Papiers. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Gikas Chardouvelis, einer der beiden Verfasser des unten zitierten Papiers.
Ein neues Papier der Universität Piräus und der Privatbank EFG Eurobank vermittelt interessante Einblicke in die glücklichen Umstände, die es Zypern ermöglichten, seine finanzielle Abhängigkeit von der Eurozone und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) abzuschütteln.
 
Unter den vier europäischen Ländern, für die Notkredite von der Eurozone und den IWF erforderlich waren, schaffte es Zypern am schnellsten, zu den internationalen Finanzmärkten zurückzukehren. Die Regierung in Nikosia konnte die internationalen Finanzmärkte bereits dreimal erfolgreich anzapfen: im Juni 2014, im April 2015 und im Oktober 2015. Seit dem Ausbruch seiner Krise im März 2013 hat Zypern neun Prüfungen seines Reformprogramms durch den IWF bestanden und sieben seitens der Eurozone. Griechenland bestand in den vergangenen zwei Jahren gerade mal eine.
 
Allerdings: „Die Ausgangsbedingungen von Zypern waren besser als in Griechenland, mit Ausnahme des Bankensektors“, heißt es in dem veröffentlichten Papier. In Griechenland war es die Schuldenkrise des Staates, die die Banken in die Pleite stieß. Auf Zypern war es genau das Gegenteil. Gut für Zypern war aber, dass die Probleme seines Bankensektors ohne großangelegte Sparmaßnahmen zu beheben waren. Anders als in Griechenland führte die Krise also nicht zu einer tiefen Rezession. 
 
Wodurch sich Zypern dieses Glück verdient hat und welche Rolle die Gesellschaften beider Länder während der Krise spielen, lesen Sie in dem gesamten Artikel unseres Autors Dimos Chatzichristou in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 562), die am morgigen Mittwoch (18. Januar) erscheint. 
 
 
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