Griechenland und das „Juncker-Wachstumsprogramm“

Griechenland und das „Juncker-Wachstumsprogramm“

Griechenland profitiert auf Basis des Bruttoinlandproduktes (BIP) betrachtet am stärksten von den wachstumsorientierten Investitionen des Juncker-Programms, die für die 28 Länder der Europäischen Union vorgesehen sind. Dies hat die Europäische Kommission an Donnerstag per Twitter mitgeteilt. Demnach werden insgesamt 283,7 Milliarden Euro für diesen Zweck bereitgestellt. Nach Griechenland ziehen Estland, Bulgarien, Portugal und Spanien vergleichsweise den größten Profit aus dem Juncker-Programm.


Griechenland erhält 2,47 Milliarden Euro des Gesamtbudgets. Diese Finanzmittel sollen zu weiteren Investitionen in Höhe von insgesamt 9,2 Milliarden Euro führen, so die Kommission.
Zu den Investitionsprojekten in Hellas gehören drei Windparks im mittelgriechischen Böotien. Im Juli 2017 hat die Europäische Investitionsbank mit der griechischen Terna Energy-Gruppe einen Finanzierungsvertrag von über 24 Millionen Euro für die Entwicklung, den Bau und den Betrieb dieser Windparks unterzeichnet. Das Projekt wird von der Eurobank Ergasias mitfinanziert. 150 Millionen Euro bekommt das Telekommunikationsunternehmen Cosmote, um sein Breitbandnetz zu erweitern.
Während seines letzten Besuches in der griechischen Hauptstadt Athen im April hat Juncker die griechischen Spar- und Reformbemühungen gelobt. Am Freitag hat er von Florenz in Italien aus, wo er sich zu einem offiziellen Besuch aufgehalten hat, die EU-Länder zu mehr Solidarität an Griechenland und Italien in der Flüchtlingskrise aufgerufen. (Griechenland Zeitung / eh; Archivfoto © Eurokinissi)

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