Auf den Spuren eines möglichen Immobilienskandals in Griechenland

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Das Landeshöchstgericht, der Areopag, hat beantragt, dass man dubiöse Immobilienverkäufe an chinesische Investoren untersuchen müsse. Es geht um Geldanlagen in einer Gesamthöhe von insgesamt 40 bis 50 Millionen Euro.


Die Investoren sollen Immobilien in Griechenland angeschafft haben, die jeweils über einen Wert von 250.000 Euro haben. Damit hätten sie vor allem auch ein Visum bzw. eine Aufenthaltserlaubnis für Griechenland und damit für die gesamte EU erhalten.
Die chinesischen Behörden sind auf die Affäre gestoßen, da im Reich der Mitte Kapitalverkehrskontrollen herrschen. Es besteht auch der Verdacht auf Geldwäsche. Untersuchungen für die Aufklärung des Falls sollen bereits die Bank von Griechenland sowie die Europäische Zentralbank aufgenommen haben. Hauptverdächtiger ist Evangelos Papaevangelou. Er ist Kleinaktionär und war bisher stellvertretender Vizepräsident des Spielzeugverkäufers Jumbo. Die prosperierende Geschäftskette selbst hat jeglichen Zusammenhang mit diesen Aktivitäten bestritten. Papaevangelou ist von seinem Posten bei Jumbo zurückgetreten. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

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