Die Wirtschaft Griechenlands wächst – die Investitionen schrumpfen Tagesthema

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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes konnte im dritten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr um ganze 2,2 % zulegen. Diese Zahlen nannte die Statistikbehörde ELSTAT am Dienstag (4.12.).

Auf Jahresbasis ergibt sich somit ein Wachstum der griechischen Wirtschaft von 2,1 % – genau der Wert, den sich die Regierung für das Jahr 2018 als Ziel gesetzt hatte. Um diese Vorgaben endgültig zu erreichen, muss das Wachstum im letzten Quartal des Jahres ein Plus von 2,0 % aufweisen. Die Monate Juli bis September 2018 sind das neunte Quartal in Folge, in dem das Volumen des griechischen BIPs nach oben zeigt. Dieser Trend ist u. a. auf den boomenden Tourismus sowie auf den gestiegenen Konsum zurückzuführen.

Eher beunruhigende Tendenzen sind gleichzeitig im Bereich der Investitionen, aber auch bei der Zahlungsbilanz zu beobachten. Bei den Investitionen musste ein Minus von 23,3 % registriert werden. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass bei den öffentlichen Investitionen die ursprünglich geplanten Ausgaben für die ersten neun Monate des Jahres um 1,3 Mrd. Euro zurückgefahren wurden. Die positiven Entwicklungen bei den Exporten des Landes im dritten Quartal (+7,6 %) annullierten bei der Zahlungsbilanz die deutlich gestiegenen Importe (+15 %).

(Griechenland Zeitung / rs)

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