Griechenlands Konkurrenzfähigkeit lässt zu wünschen übrig Tagesthema

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Wettbewerbsfähigkeit ist nicht eben die Stärke Griechenlands. In einer Studie zu diesem Thema, die vom World Competitiveness Center (IMD) in 63 Ländern durchgeführt wurde, kam Hellas lediglich auf Platz 58.

Nach Kroatien (Platz 60) handelt es sich um das schlechteste Ergebnis innerhalb der EU.
IMD nimmt bereits seit drei Jahrzehnten globale Länderdaten unter die Lupe; Ziel ist es eigenen Angaben zufolge, das Wissen über die Konkurrenzfähigkeit zu verbessern. Der Geschäftsführer des IMD Professor Arturo Bris erklärt, dass es keine Nation auf der Welt gäbe, die auf nachhaltige Weise erfolgreich agieren konnte, ohne den Wohlstand ihrer Bürger zu bewahren. Wettbewerbsfähigkeit sei daher ein Weg für Fortschritt, so Bris.
Die Forscher des IMD haben Fakten wie etwa Wachstum, Beschäftigung, Inflation, Handel, Steuerpolitik, Produktivität und Infrastruktur herangezogen, um ihre Studie zu erstellen. Kurz vor Ausbruch der seit zehn Jahren anhaltenden akuten Finanz- und Wirtschaftskrise lag Griechenland auf der IMD-Liste noch auf Platz 46.
Doch auch Deutschland ist nicht auf Rosen gebettet. Es wurde in der jüngsten Erhebung um zwei Plätze herabgestuft und landete auf Platz 17; Österreich folgt kurz dahinter auf Platz neunzehn; ebenfalls ein Rang niedriger als im Vorjahr. Die Schweiz gewann innerhalb der vergangenen zwölf Monate um eine Stufe an Wettbewerbsfähigkeit hinzu und landete auf Platz vier.
Rangletzter ist auf dieser Aufzählung Venezuela. Angeführt wird die Liste von Singapur.
Unterdessen bemüht sich Griechenlands Außenminister Jorgos Katroungalos, die bilateralen Beziehungen zwischen Athen und dem Stadtstaat in Südostasien zu verbessern; im Vordergrund stehen die wirtschaftliche Kooperation und der Handel. Er stattet am Mittwoch und Donnerstag Singapur einen offiziellen Besuch ab. (Griechenland Zeitung/eh)

 

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