Die griechische Handelsflotte dominiert weiterhin die Weltmeere Tagesthema

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Die griechische Handelsschifffahrt repräsentiert 21 % der internationalen- und 53 % der EU-Flotte, was die Transportkapazität bzw. Tragfähigkeit (tdw) betrifft. Dies hat der Verband der griechischen Reeder in einer Mitteilung über die „strategische und wirtschaftliche Rolle der griechischen Schifffahrt“ bekannt gegeben.

Durch die Reedereien würden für Griechenland in mehrfacher Hinsicht Gewinne entstehen: indirekte Investitionen, Arbeitsplätze sowie Werbung des Landes auf internationaler Ebene, so die Schlussfolgerung der Verbandes. Im Einzelnen wurde aufgelistet, dass 22,5 % der griechischen Schiffe den Handel zwischen den USA und der EU bedienen würden; 20,3 % sind umgekehrt im Handelsgeschäft zwischen der EU und den USA tätig. 31,8 % wiederum beträfen Geschäfte mit asiatischen Staaten.
Die Reeder erinnern außerdem daran, dass Griechenland im vergangenen Jahr das Programm des Europäischen Stabilitätsmechanismus erfolgreich hinter sich gelassen hat. Dies sei von einem – wenn auch geringfügigen –Wirtschaftswachstum begleitet, so die Mitteilung. Die Exporte seien um 15,7 % auf 33,42 Milliarden Euro gestiegen. Die industrielle Produktion habe in den Jahren 2015 bis 2017 ein Wachstum von 4,5 % verzeichnet; 2018 sei sie allerdings erneut um 1 % zurückgegangen. Das Vertrauen in das Land habe sich „leicht verbessert“, da die Löhne und der private Konsum langsam wieder im Aufwärtstrend seien. Die Reeder erinnern ferner daran, dass das Bruttoinlandprodukt im vergangenen Jahr 190,8 Milliarden betragen habe: 1,9 % mehr als 2017. Für die kommenden zwei Jahre sei mit einem weiteren Plus von 2,2 % zu rechnen. (Griechenland Zeitung / eh)

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