Finanzminister kämpft bei den „Institutionen“ für den Durchbruch

Mit einem neuen Brief an seine Gläubiger kurz vor Weihnachten versuchte Finanzminister Efklidis Tsakalotos, die festgefahrenen Verhandlungen über ein neues Finanzpaket für Athen aus der Sackgasse zu führen. Er verpflichtet sich darin erneut, die im bestehenden Rettungs- und Reformprogramm enthaltenen Auflagen ausnahmslos einzuhalten. Zweifel daran hatten sich in den Tagen davor ergeben, als Premierminister Alexis Tsipras neue Sozialausgaben für Rentner sowie Steuererleichterungen für manche Inseln ankündigte, ohne sich zuvor, wie vorgeschrieben, mit den Gläubigern bzw. den Institutionen darüber abgesprochen zu haben.

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Griechenland kann sämtliche Schulden gegenüber Gläubigern bedienen

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Griechenland / Athen. Griechenland kann alle seine Schulden bedienen, die internationale Wirtschaftskrise wird den Staat nicht in den Bankrott treiben. Das versicherte der griechische Premierminister Kostas Karamanlis am Wochenende während des Gipfeltreffens der Staatschefs der Europäischen Union in Brüssel. Geprägt war das Treffen von den Sorgen um den Zusammenhalt des Euro wegen der Finanzlage in EU-Staaten wie Irland, Spanien und Griechenland. Karamanlis hielt gegenüber seinen europäischen Kollegen am Plan der Regierung fest, den Konsum und die Konjunktur mit zusätzlichen Sozialausgaben zu stärken und das Haushaltsdefizit des Landes ohne neue Steuern unter die Maastricht-Höchstgrenze von drei Prozent herunterzufahren.
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