Finanzminister kämpft bei den „Institutionen“ für den Durchbruch

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Finanzminister Efklidis Tsakalotos kurz vor der Weihnachtspause im Parlament. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Finanzminister Efklidis Tsakalotos kurz vor der Weihnachtspause im Parlament.

Mit einem neuen Brief an seine Gläubiger kurz vor Weihnachten versuchte Finanzminister Efklidis Tsakalotos, die festgefahrenen Verhandlungen über ein neues Finanzpaket für Athen aus der Sackgasse zu führen. Er verpflichtet sich darin erneut, die im bestehenden Rettungs- und Reformprogramm enthaltenen Auflagen ausnahmslos einzuhalten. Zweifel daran hatten sich in den Tagen davor ergeben, als Premierminister Alexis Tsipras neue Sozialausgaben für Rentner sowie Steuererleichterungen für manche Inseln ankündigte, ohne sich zuvor, wie vorgeschrieben, mit den Gläubigern bzw. den Institutionen darüber abgesprochen zu haben.


Die Finanzminister der Mitgliedstaaten der Eurozone brachten über diesen Schritt ihr Missfallen zum Ausdruck, indem sie ein vor wenigen Wochen beschlossenes, begrenztes Schuldenstundungspaket für Athen bis auf weiteres einstellten. Der Streit droht auch, die schon seit mehreren Monaten festgefahrenen Reformverhandlungen zwischen beiden Seiten zu beeinträchtigen, von deren Ausgang die Auszahlung künftiger Notkredite für Griechenland abhängt.
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